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Klimaherbst 2021

Wenn in der öffentlichen Debatte darüber gesprochen und geschrieben wird, mit welchen Maßnahmen wir unseren Treibhausgas-Ausstoß reduzieren können, konzentrieren sich viele Expert*innen auf Maßnahmen, die das Energiesystem und Mobilität betreffen. Unzweifelhaft sind diese zwei Bereiche entscheidend in unseren Bemühungen den Klimawandel einzudämmen und die Erderhitzung möglichst noch unter 1,5°C zu halten. Doch ein wichtiger Bereich ist vor allem in den letzten Jahren immer wieder genannt worden, ohne den ein effektiver Klimaschutz nicht zu machen ist: Die Rede ist von der Landwirtschaft und damit direkt und indirekt unserer Ernährung. Im letzten Jahr hat die internationale Klimaschutzbewegung insbesondere im Rahmen der Verhandlungen zur Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) immer wieder auf den Zusammenhang zwischen Lebensmittelproduktion und Klimawandel hingewiesen, da die GAP immerhin ca. 40% des Haushalts der Europäischen Union ausmacht und somit die Regeln, nach denen Fördergelder an europäische Landwirte vergeben werden, einen enormen Einfluss auf die Lebensmittelherstellung in Europa haben.

Der Bereich Ernährung ist deshalb so entscheidend für den Klimaschutz, weil die Landwirtschaft laut Umweltbundesamt ca. 7,4% der deutschen Treibhausgasemissionen verursacht. Laut Bundesministerium für Umwelt macht Ernährung insgesamt 15% der Pro-Kopf-Treibhausgasemissionen in Deutschland aus und liegt damit fast gleichauf mit dem Bereich Verkehr (18%). Und mit der Produktion ist die Klimawirksamkeit von Lebensmitteln noch lange nicht „gegessen“ – so können auch der Transport von Lebensmitteln, ihre Verarbeitung, ihre Lagerung und ihre Zubereitung größere Treibhausgasemissionen verursachen. Zudem hängt die Art, wie wir unsere Lebensmittel herstellen, verarbeiten, mit ihnen Handeln und wie wir sie konsumieren, noch mit einigen anderen gesellschaftlichen und ökologischen Problemen zusammen, die bei einer systematischen Umsetzung von Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels in diesen Bereichen mit adressiert werden könnten. Beispiele hierfür sind Biodiversitätsverlust, Menschenrechte, Tierwohl und Gesundheit.

Daraus ergibt sich, dass es entlang der Wertschöpfungskette verschiedenste Ansatzpunkte gibt unser Ernährungssystem klimafreundlicher und insgesamt nachhaltiger zu gestalten und damit einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung der globalen Erderhitzung beizutragen. Und auch mögliche Lösungsansätze sind vielfältig, auf allen Ebenen kann zum Klimaschutz beigetragen werden.

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Lesung – About Shame von Laura Späth

Scham ist tabu, Scham ist schmerzhaft – und trotzdem muss sich jede*r von uns früher oder später mit ihr auseinandersetzen. Doch woher kommt diese Scham, was macht sie mit uns und wie können wir konstruktiv mit ihr umgehen?

Die Autorin geht schonungslos und offen ihrer eignen Scham auf den Grund und betrachtet anhand ihrer eigenen Biografie die schambehafteten Momente, die sich junge Frauen in unserer Gesellschaft ausgesetzt sehen.

Lauscht ihrer Lesung und stellt ihr Fragen.

Natürlich könnt ihr auch Bücher kaufen und Laura wird euch gerne eins signieren!

Die Lesung findet in unserem wunderbaren Cafe Oh Circle! statt! Für leckere Drinks ist also auch gesorgt.

Bitte denkt an die 3G-Regel und kommt gegebenenfalls getestet.

Wir freuen uns auf euch!

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